So fing das an.

Der Rabauke ist an einem Wochenende entstanden, an dem eigentlich nur getrunken werden sollte.
Ben, Heiko, Jan und Björn — vier Freunde, vier Unternehmer, alle irgendwo zwischen Berlin und Köln zuhause. Jan kommt von der Mosel. Er wollte uns seine Heimat schon lange zeigen. Also machten wir uns auf den Weg an die Mosel — und irgendwo zwischen erster Kurve und erstem Glas kam die Idee.
Wenn vier Unternehmer ein langes Wochenende zusammen an der Mosel verbringen, reden sie ohnehin die halbe Zeit über Business. Warum das nicht ernst nehmen? Warum uns nicht ein Thema suchen, das wir danach zusammen weiterspielen? Raketenwissenschaft. Künstliche Intelligenz. Irgendwas Großes.
Am Ende wurde es Wein.
Nach einer der vielen Verkostungen war es um uns geschehen. Der Geistesblitz nach zwei Tagen Riesling: wir machen unseren eigenen. Aber richtig. So gut, dass wir jederzeit auf allen Flaschen sitzen bleiben könnten — und sie dann einfach mit Familie und Freunden selbst wegtrinken würden, weil sie zu lecker sind, um es nicht zu tun.

Kein Marketing-Wein. Kein Prestige-Wein. Nur Wein, den wir selbst trinken wollen. Von Freunden. Für Freunde.

Der erste Rabauke kam 2020: die Graue Eminenz, ein Riesling Spätlese trocken vom Weingut in Kinheim, in dem Jan groß geworden ist. Seitdem sind ein paar dazugekommen — die farbigen Editionen, der Riviera, ein Grosses Gewächs aus dem Kinheimer Rosenbaum, ein Rosé, ein alkoholfreier Winzersekt. Auf dem Etikett steht kein Sommelier-Vokabular. Nur der Wein, wer ihn gemacht hat, und die Einladung, ihn selbst zu probieren.
Wir waren die Vier, die dachten „das kriegen wir hin". Ein paar Jahre später kommt der Rabauke in Wohnungen und Küchen in ganz Deutschland — und wir trinken immer noch die letzten Flaschen der ersten Jahrgänge selbst.
So wie geplant.
Rabauke. Frech. Ehrlich. Echt.

